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In Rot auf golden gezäumten silbernen Roß der silbern gerüstete hl. Georg, der eine goldene Lanze dem golden bewerten silbernen Lindwurm in den Kopf stößt.
Im rechten Obereck schwebend ein goldenes Birkenblatt, welches redend für den Ortsnamen ist. Die Farben erinnern an die Wappen des Hochstifts Würzburg und der Grafen von Rieneck
Dieses Wappen erhielt die Gemeinde am 10.06.1787 durch den Schultheiß Christoph Steigerwald. Der hl. Georg ist der Ortspatron und hat nichts mit dem Kirchenpatron zu tun.
Neben dem Grafen von Rieneck bis zum Jahre 1337 und dem Hochstift Würzburg hatten hier Grundbesitz, Gefälle, Zehnten und Wildbachrechte das Prämonstratenser-Kloster Oberzell und seit 1164 auch das Hochstift Naumburg in Gemeinschaft mit dem Hochstift Würzburg. Aber auch die weltlichen Grundherren erscheinen in der Geschichte des Ortes.
Es sind dies die Schecken von Homburg 1199, die Herren von Westernburg vor 1342 und seit 1348 die Herren von Witzstadt. Rechte und Güter besaßen hier seit alters her die Vögte von Rieneck und Grafen von Wertheim. Urkundlich werden auch genannt die Rüden von Kollenberg und zu Beginn des 16. Jahrh. die Familien Steigerwald, Loos und von Kottwitz. Genannt sind auch die bekannten Würzburger Stifte Neumünster, Agnetenkloster, und Himmelspforten, sowie das Kloster Schönau bei Gemünden um 1320, Sankt Burkardus in Würzburg und das Kloster Bronnbach an der Tauber.
In einem blauen Schildfuß ist eine silberne Rose mit geldenem Butzen gebildet, daraüber erhebt sich ein rot-silbernes Quadrat.
Der untere Teil des Wappens ist Teil des alten Wertheimer Wappens, der obere ein Zeichen der ehemaligen Standesherrschaft Castell.
Dieses Wappen erhielt die damals eigenständige Gemeinde 1967. Initiatoren waren Bürgermeister Friedrich Steigerwald und Kreisheimatpfleger Johann Schreiber.
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